Helmut Harz ist CEO und Gründer des Startups Überblick. Er hat eine Software-Lösung für die interne Unternehmenskommunikation und das Aufgabenmanagement in Form einer App entwickelt. Man würde meinen: So etwas gibt es schon längst. Harz hat jedoch das Gegenteil festgestellt. Viele Hotels organisieren sich über ausufernde WhatsApp-Gruppen und unübersichtliche Notizzettel-Pinwände. Das geht anders – und vor allem einfacher und sicherer.

Herr Harz, sind Unternehmen und insbesondere die Hotellerie so rückständig, dass es einer neuen App für Unternehmenskommunikation und das Aufgabenmanagement bedurfte?
Rückständig nicht, nur oft nicht wirklich gut organisiert. Vieles funktioniert eben so wie es schon seit Jahren funktioniert hat. Nur: Es kann mit einer modernen App viel einfacher und mit viel weniger Aufwand viel besser gehen. Dann kann eine große Zahl von Hotels auch ihre oft an der Rezeption noch vorhandenen Reparaturhandbücher ins Altpapier geben.

© Helmut Harz, CEO von Überblick

Reparaturhandbücher an der Rezeption? Was meinen Sie damit genau?
Ich war vor einigen Jahren längere Zeit in Südamerika und hatte dabei viel Kontakt zu Hotels und mittelständigen Unternehmen. Es fiel mir immer wieder auf, dass Listen mit abzuhakenden Zimmern, die gereinigt werden sollen, viele kleine gelbe Notizzettel und auch die Pinwand beliebte Kommunikationsmedien waren. Auch gab es Reparaturbücher mit ToDo’s an der Rezeption. „Wie behaltet Ihr hier bloß den Überblick?“ war meine häufigste Frage – nicht ahnend, dass genau diese Vokabel einmal der Name meiner App werden sollte.

Aber das ist hierzulande nun wahrlich nicht die Regel…
Nein. Aber auch nicht die Ausnahme. Es gibt ja entsprechende Software-Lösungen, aber die sind nicht gerade günstig, zudem kompliziert im Handling und man findet sie eigentlich nur in sehr großen Häusern oder Ketten. Schaut man jedoch mal hinter die Kulissen eines privat geführten Hotels, dann ist es tatsächlich wieder da, das Reparaturhandbuch. Auch hier lautet die Antwort auf die Frage nach dem „Überblickhalten“: „Wir machen kurze Anrufe, Aushänge, schreiben E-Mails, unsere Handbücher sind sauber abgelegt im Ordner und digital nutzen wir eine Whatsapp-Gruppe.“

Warum ist das so?
Nun, in der Praxis sehen wir, dass das Thema nicht unbedingt die höchste Priorität besitzt, denn „es funktioniert ja – irgendwie“. Und es ist die Sorge oder Furcht vor der Einführung eines komplizierten Programms, das Schulungen bedarf, am Anfang meist holprig läuft und auch auf Ablehnung seitens der Mitarbeitenden stößt. Und ein weiteres Problem sind die hohen Kosten, die der Kauf oder die Miete einer umfangreichen Software mit sich bringen. Meist sind diese Lösungen in ihrer Struktur auch noch viel zu komplex, als dass man motiviert wäre, sich mit ihr auseinanderzusetzen.


Und bei Überblick ist das anders?
Ja. Für ein Haus mit 80 Zimmern und 40 Mitarbeitenden beispielsweise kostet unsere Überblick-App 199 Euro im Monat. „Ganz egal, was die Software kann, sie muss so einfach wie möglich sein.“ Diesen Satz hat man uns vor der Entwicklung mit auf den Weg gegeben – und wir haben uns strikt darangehalten: Die App – sie ist natürlich auch am Rechner einsetzbar – ist so simpel gestaltet, dass wirklich jeder damit zurechtkommt. Es bedarf keiner Schulung, alle Funktionen erklären sich von selbst. Überblick arbeitet komplett unabhängig von E-Mail-Adressen und Telefonnummern, bietet eine klare Trennung zwischen beruflicher und privater Kommunikation und ist DSGVO-konform. Zu guter Letzt gibt es sogar eine Übersetzungsfunktion. Im Grunde vereinfacht Überblick Dinge, die man ohnehin schon macht. Und das rund um die Uhr, von jedem Ort und für alle Mitarbeitenden – auch wenn sie, wie es im Hotel oft vorkommt, gerade nicht vor Ort sind. Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck – man sollte nur digitalisieren, was dadurch einfacher wird, und nicht, was theoretisch geht.

Weitere Informationen über Überblick.

Adresse: Überblick, Fischerinsel 16, D-10179 Berlin, Telefon: +49-(0)30-22 18 39 58, E-Mail: [email protected], Internet: uberblick.io
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