Die Vermeidung von Verpackungsmüll sowie dessen Wiederverwertbarkeit spielt bei Konsumenten eine immer größere Rolle – speziell im Lebensmittelbereich. Hersteller, die sich hier engagieren, können im Markt punkten. Auch die Süßwarenmarke Look-O-Look ist davon überzeugt. Bei der Verpackung des Endprodukts stößt das Unternehmen jedoch an Grenzen und verweist zudem auf „Verpackungs-Faktoren“, die vielen Verbrauchern gar nicht bewusst sind, aber einen großen Anteil am Gesamt-Müll haben. Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich konnte Look-O-Look zuletzt hier generieren. Mehr dazu erklärt Dirk Köhm, International Account Manager Look-O-Look, in seinem Statement:

Dirk Köhm, International Account Manager Look-O-Look (© Look-O-Look)

„Verpackungs-Faktoren“, die dem Verbraucher nicht bewusst sind
Zweifelsohne ist das Thema „Verpackung“ – betrachtet man es sich unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und Ökologie – ein wichtiges. Zumindest aus Verbrauchersicht. Der Herstellungsprozess, bis ein Produkt dann im Regal landet, umfasst jedoch eine ganze Reihe weiterer „Verpackungs-Faktoren“, die dem Verbraucher meist unsichtbar und nicht im vollen Umfang bewusst sind.

Die ungewöhnliche Verpackung spielt eine große Rolle
Look-O-Look legt Wert auf Verpackungen aus möglichst wiederverwertbaren Rohstoffen und auf die grundsätzliche Reduzierung auf ein Minimum. So ist es uns gelungen, in den letzten Jahren beim Fabrikationsprozess mit rund 20 Prozent weniger Verpackungsmaterial auszukommen. Diesem Erfolg sind jedoch Grenzen gesetzt, denn die Verpackung darf ein Mindestmaß in Sachen „Schutz des Produkts vor äußeren Einflüssen“ natürlich nicht unterschreiten. Hier sind wir bereits am Limit angelangt. Einen besonderen Spagat leisten müssen wir darüber hinaus bei unseren „Candy Take Away“-Produkten, deren Markterfolg zum Großteil eben in genau der Optik und ungewöhnlichen Verpackung (Pizza, Sushi oder Burger aus Fruchtgummi) begründet ist.

Die „ökologische Qualität“ der Verpackung
Am Markt sind durchaus umweltfreundliche Kunststoff-Alternativen verfügbar – leider jedoch auch zu entsprechend höherem Preis. Bekannterweise geht es – nicht nur in der Süßwarenbranche – um Beträge im einzelnen Cent-Bereich, die im Handel über eine Platzierung entscheiden. Es bleibt zu hoffen, dass der Druck und die Bereitschaft des Verbrauchers, hierfür tiefer in die Tasche greifen zu wollen, kein Lippenbekenntnis bleibt.

Einsparungspotential beim Herstellungsprozess
Ein mindestens genauso großes Einsparpotenzial an Verpackung haben wir jedoch jenseits der eigentlichen Produktverpackung entdeckt und ausgeschöpft: nämlich beim Herstellungsprozess und im Rahmen der Logistik. Bereiche also, die nicht direkt im Auge der Öffentlichkeit liegen: Mehrfache Umverpackungen, Schutz- und Sicherungsfolien bei Stapelware auf Paletten – auch für den Transport von Zulieferer-Ware fällt Kartonage, Kunststoff, Plastik und Papier an, gleiches gilt für die Zwischenlagerung. Gemeinsam mit unseren Partnern, Lieferanten und Dienstleistern konnten wir hier neue Konzepte entwickeln und umsetzen, die eine erfreuliche Reduktion von etwa 20 Prozent an Verpackungsmaterial im Vergleich zum vorherigen Status quo generiert haben.