Wir setzen unser kleines ABC rund um gemeinsame Aktionen und Kooperationen mit Bloggern sowie Influencern fort und setzen uns diesmal stichpunkartig mit den Buchstaben J wie Job bis Q wie Querdenken auseinander. Sie haben Fragen, benötigen Beratung oder Unterstützung? max.PR steht Ihnen gerne zur Verfügung!

Job: Vergessen Sie nicht, dass Blogger zu sein heute oft nicht nur Hobby, sondern auch ein „echter Beruf“ ist. Professionelle Blogger arbeiten daher nicht selten für unterschiedliche Medien und Kunden. Damit verbunden ist auch ein angemessenes Honorar. Schließen Sie eine solche „bezahlte“ Kooperation nicht grundsätzlich aus, sondern behandeln Sie sie mit einem ähnlich prüfenden Blick wie beispielsweise bei einer Anzeige, einer AdWords-Kampagne oder der Schaltung eines Advertorials.

Kooperation: Bei Kooperationen mit Bloggern/Influencern spricht man auch gern von „Relations“ (Beziehungen). Sie gehen also keinen „One-Night-Stand”, sondern eine langfristigere Beziehung mit einem Blogger ein. Überlegen Sie, wie diese aussehen und gestaltet sein kann: so zum Beispiel mit einer erneuten Einladung zu einem späteren Termin, der Aufnahme in den Presseverteiler, Informationen zu verschiedenen Events, ein Posting des entstandenen Contents über einen längeren Zeitraum, Gewinnspiele…

Leistungen: Besprechen Sie vorab genau, welche Leistungen Sie dem Blogger/Infuencer im Rahmen einer Kooperation zur Verfügung stellen können und was Sie im Gegenzug dafür erhalten möchten. Halten Sie die Absprachen schriftlich fest (zum Beispiel anhand eines Ablaufplans). So vermeiden Sie Missverständnisse.

Media Kit: Verlässliche und authentische Blogger verfügen immer über ein Media-Kit, welches über Social Media Kanäle, Zielgruppen, Follower etc. informiert. Fordern Sie es zur Einsicht an. Es ist kein Media Kit vorhanden? Dann schauen Sie unbedingt zweimal hin, bevor sie hier eine Kooperation eingehen. 

Nachmachen: Lassen Sie sich von großen Marken, vielleicht auch aus einer ganz anderen Branche, in Sachen Influencer-Marketing doch einfach mal inspirieren: „Nachmachen“ ist nicht verboten…

Offenlegung: Jeder Artikel gegen Honorar, jeglicher Content, der aufgrund einer Einladung entstanden ist, egal auf welchem Kanal, muss aktuell ganz streng als ‚Werbung’ gekennzeichnet werden. Ansonsten verstoßen Blogger und Hotel gegen das Tele-Mediengesetz. Hier unbedingt aufpassen!

Pressearbeit: Blogger- und Influencer-Kooperationen sind Teil und eine Spielart von Pressearbeit. Viele Blogger- und Influencer arbeiten exklusiv für das ein oder andere Medium oder schreiben als Freiberufler für Magazine, Zeitungen, Blogs und Co. Nicht selten werden sogar entstandene Blogbeiträge von anderen Medien als Link, Tipp oder Zitat aufgenommen.

Querdenken: Bei einer Kooperation mit Bloggern und Influencern empfiehlt es sich, auch mal „um die Ecke zu denken“. Lassen Sie sich vielleicht doch auch einmal einen Beitrag für Ihren Blog durch den Meinungsmacher erstellen. Binden Sie Reiseberichte als Hinweis in ihren Newsletter ein oder stellen Sie den Meinungsmacher als Botschafter und Ausflugs-Tipp-Geber im nächsten Hotelprospekt vor…