Die Bedeutung von Bloggern- und Influencern in Sachen Öffentlichkeitsarbeit nimmt stetig zu – auch für kleinere Hotels. Gemeinsame Aktionen und Kooperationen mit ihnen bieten – ergänzend zu „klassischen“ Medienpartnern – große Chancen, die es zu nutzen gilt. Immer wieder jedoch geraten Blogger- und Influencer ins Kreuzfeuer der Presse- und Marketingverantwortlichen. Um Fehler und Enttäuschen zu vermeiden, haben wir in unserem „Kleinen Blogger- und Influencer-ABC“ ein paar wichtige grundsätzliche Punkte zusammengetragen, die bei entsprechenden Kooperationen beachtet werden sollten. Unser erster Teil beschäftigt sich von A wie „Absprachen“ bis I wie „Instagramable“ – zwei weitere folgen schon bald. Sie haben Fragen, benötigen Beratung oder Unterstützung? max.PR steht Ihnen gerne zur Verfügung!

Absprachen: Damit eine Blogger/Influencer-Kooperation funktioniert und am Ende beide Seiten zufrieden sind, ist es sehr wichtig, im Vorfeld gemeinsame Absprachen zu treffen, so zum Beispiel die Anzahl der Postings, wann der Beitrag erscheint, was im Leistungspaket des Hotels enthalten ist oder welche Erwartungen beide Parteien haben.

Blog ist nicht gleich Blog: Schauen Sie sich den Blog Ihres potenziellen Partners genau an! Passen die bisherigen Themen des Blogs zu Ihrem Haus? Passt der Blogger zu Ihrer Gästeklientel? Sprechen der Blog und sein Stil Sie als Entscheider ganz persönlich an?

Content: Blogger und Influencer werden auch oft als Content-Produzenten bezeichnet. Sie schreiben Artikel, schießen aufwendig Bilder, posten auf Facebook, Instagram und Co., produzieren Videos und Filmmitschnitte oder hinterlassen Kommentare auf Ihren Social Media Kanälen. Dahinter steckt viel Leidenschaft, Fleiß und Arbeit. Nutzen Sie daher unbedingt den entstandenen Content! Teilen und Liken Sie, zeigen Sie Wertschätzung und sorgen Sie (mit) dafür, dass „die gute Botschaft” im Netz weitergetragen wird – denn schließlich wird doch über Ihr Hotel berichtet.

Druck: Blogger und Influencer wollen emotional, begeistert und authentisch über ein Reiseziel berichten. Bauen Sie also vor Ort keinen Druck auf, denn der wird die Begeisterung sicherlich nicht fördern. Überlegen Sie sich vielmehr genau, wie die Begeisterung am besten transportiert und so der Funke überspringen kann.

Emotionen: Blogger und Influencer berichten anders über ihre Erlebnisse als klassische Journalisten. Sie teilen Emotionen und Begeisterung in Echtzeit – und zwar auf ganz unterschiedlichen Kanälen. Reagieren auch Sie also in Echtzeit darauf und weisen vielleicht auch einfach mal darauf hin, was Sie selber an Ihrem Haus lieben oder hervorheben möchten.

Follower: Fans, Follower, Freunde – wer steigt da noch durch? Verfügt der ausgewählte Blogger/Influencer auch wirklich über die richtigen Follower? Schauen Sie sich die Follower eines Meinungsmachers zuvor ganz genau an, ob sie auch wirklich zu Ihrem Haus passen.

Gespräch: Lassen Sie den Blogger nicht allein im Hotel: Am besten stellen Sie ihm vor Ort einen festen Ansprechpartner zur Seite. Nehmen Sie sich Zeit für ein persönliches Gespräch und stecken ihn mit Ihrer Begeisterung für das Haus an. Erzählen Sie spannende Geschichten und machen ihn zum Botschafter. Wichtig: Am Ende dürfen keine Fragen unbeantwortet bleiben!

Hotelbotschafter: Machen Sie Ihren Hotelgast zum Botschafter. Denn es sind nicht nur gelernte Influencer und Blogger auf Facebook und Instagram unterwegs und teilen Bilder, Geschichten und Eindrücke.

Instagramable: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Eine Möglichkeit, den Gast dazu zu animieren, über das Hotel zu posten, ist es, das Haus „instagramable“ – also optisch ansprechend – zu gestalten. Das funktioniert schon mit kleinen Details und pfiffigen Deko-Elementen.