München, Oktober 2018. Das Platzl Hotel in München hat seine Dependance eröffnet: „Marias Platzl“ lautet der Name des 34 Zimmer großen Hotels am Mariahilfplatz. Umfangreiche Umbau- und Renovierungsarbeiten wurden in den letzten sechs Monaten durchgeführt. Gemeinsamer Pächter ist die Ayinger Privatbrauerei, zu der das angeschlossene Wirtshaus „Ayinger in der Au“ mit Biergarten gehört. Die Wirtshaus-Eröffnung ist für Ende November 2018 geplant, ebenso die Fertigstellung der Event-Lokation für Tagungen oder Feierlichkeiten, mit separatem Eingang und Platz für bis zu 150 Personen. „Konzeptionell lautet das Motto ‚Hopfenliebe und Heimatgefühl’ in dem neuen Gastronomie-Ensemble, wobei sich das Heimatgefühl auf das Hotel bezieht“, erklärt Peter Inselkammer, der Eigentümer des Platzl Hotel und Marias Platzl. „Beide Bereiche stehen aber nicht getrennt für sich, sondern sind durch gemeinsame Werte wie die Familie, die Religion, die Heimat Bayern und die Braukultur eng miteinander verbunden.“



München in seiner Ursprünglichkeit erleben
Namensgeberin des Marias Platzl ist die Großmutter von Peter Inselkammer (Platzl Hotel). „Idee war und ist es, ein kleines, aber feines Hotel mit stark ausgeprägtem münchnerisch-familiärem Charakter zu schaffen – so, wie es unserer Großmutter gefallen hätte“, erklärt Peter Inselkammer. „Es wird die Marke ‚Platzl’ ergänzen, neu interpretieren und eine Nische besetzen, die es so in der Nachbarschaft noch nicht gibt.“ Zielgruppe sind Gäste – national und international, sowohl Privat- als auch Geschäftsreisende –, die München in seiner Ursprünglichkeit erleben möchten; die zwar Wert auf Stadt-Nähe und hohe Qualität legen, sich jedoch am globalen Einheits-Look der großen Hotelketten sattgesehen haben. „Wir setzen daher ganz bewusst auf ‚kleine’ Zimmer, die typisch münchnerische Urgemütlichkeit ausstrahlen, ausgestattet mit dezent versteckter Technik, nostalgischen Original-Objekten und einer Reihe von kleinen Überraschungen“, erklärt dazu Heiko Buchta, Direktor im Platzl Hotel und auch für das neue Marias Platzl verantwortlich.

Anna“, „Gundi“ und „Hermine“: Zimmer vermitteln Geborgenheit und Heimatgefühl
Für die Ausstattung und optische Gestaltung der öffentlichen Bereiche sowie die der 34 Gästezimmer (neun Einzel-, 22 Doppel- und drei Superiorzimmer) in den drei Kategorien „Anna“, „Gundi“ und „Hermine“ zeichnen die Innenarchitekten von DREIMETA – Atelier für Gestaltung verantwortlich. Gemäß der Vorgabe wurde „münchnerische Tradition ins Heute übersetzt“, wobei auch „Gefühle von Sicherheit, Geborgenheit und Heimatgefühl“ eine wichtige Rolle spielen sollten. Das gelingt in den Zimmern unter anderem mit dem Farbkonzept „Bayern Weiß-Blau“ – wobei das Blau eher ein Bleu ist – in Kombination mit Eichenparkett, rustikalen Einbauten aus Kiefernholz oder einem halb offenen Badezimmer mit Schiebetür. Zudem sorgen Natursteinfliesen, passende Textilien, Emaille, Leder und viel Liebe zum Detail für das proklamierte „Heimatgefühl“. Dazu gibt es ein bequemes Boxspringbett und natürlich auch ein modernes TV-Gerät sowie W-LAN – auf den ersten Blick jedoch wirken die Zimmer eher nostalgisch.

Einzelstücke vom Flohmarkt: Wand-Weihwasser-Becken, alte Teller und Bilderrahmen
Das wirklich Besondere im Marias Platzl sind jedoch die einmaligen und überraschenden Kleinigkeiten: so zum Beispiel die historisch anmutenden Bakelit-Lichtschalter zum Drehen. Auch andere Details erinnern ans traditionelle Bayern, sind aber überraschend eingesetzt: Eine Schale aus Emaille dient als Waschbecken, der Fuß des Schreibtischs ist traditionell gedrechselt, in der Formensprache aber neu interpretiert, die auffällige Stehleuchte wurde aus einem Emaille-Eimer gefertigt und im Bad wurde eine klassische Nachttisch(steh)lampe an der Wand angebracht. Vom Flohmarkt – und somit Einzelstücke – stammen die alten Bilderrahmen, ebenso das typisch bayerische Wand-Weihwasser-Becken, das den Bezug zur Kirche herstellt. In jedem Zimmer hängt ein anderes. Ein weiteres optisches Highlight findet sich zudem im Eingangsbereich des Hotels: eine überraschende Installation aus 780 alten Tellern an der Decke und an den Wänden. Ebenfalls vom Flohmarkt oder aus dem Platzl-Archiv stammend, führen solche alten Teller als originelle, handgemalte Beschilderung die Gäste durchs Haus, dienen als Zimmernummern und stellen eine Reminiszenz zur „Auer Dult“ dar: Sie gilt als der größte Geschirrmarkt Europas und findet dreimal jährlich direkt vor der Haustür auf dem Mariahilfplatz statt.

(Bilder Hotel)