Wien, Juni 2018. Das Le Méridien Wien lädt ab sofort zu seiner neuesten Ausstellung ein: „…inspiriert von Klimt und Schiele“ lautet der Titel und präsentiert den durchaus überraschenden Blick von elf Künstlern und Künstlerinnen mit einer geistigen oder physischen Behinderung auf die Werke der beiden Gründer der Wiener Moderne. Sie alle haben sich – entsprechend ihrer persönlichen Ausdrucksmöglichkeit – während der letzten Monate und in täglicher betreuter Arbeit im Atelier von bildBalance Wien mit einzelnen Werken von Egon Schiele und Gustav Klimt kreativ auseinandergesetzt. Die bildBalance Ateliers sind eine der Schwerpunktätigkeiten des Vereins „BALANCE Leben ohne Barrieren“, welcher sich um Aktivitäten bemüht, die im Auftrag von öffentlichen Kostenträgern (Fonds Soziales Wien) im geförderten Behindertenbereich liegen.

Bilder von Künstlern und Künstlerinnen mit einer geistigen oder physischen Behinderung

Behinderung „Das Ergebnis sind 65 Arbeiten, die zutiefst beeindruckend sind und das Herz berühren“, so Direktorin Gabriela Benz, die etwa alle drei Monate ihre Gäste mit einer neuen Kunstausstellung im Artist´s Space des Le Méridien Wien begeistert. „Im 100. Todesjahr von Gustav Klimt und Egon Schiele sind wir sehr stolz, diese besondere und ungewöhnliche Ausstellung in unserem Hause zeigen zu können.“ Initiiert wurde sie von Christoph Speich, der 2005 einer der ersten Künstler war, der in einer eigenen Ausstellung im Artist‘s Space des Le Mèridien Wien vorgestellt wurde. Er ist zugleich einer der Experten, welche die Künstler in den Ateliers der bildBalance in Wien und Maria Ponsee (Niederösterreich) betreuen.

Die Ausstellung „…inspiriert von Klimt und Schiele“ verbleibt bis Mitte September 2018 im Le Méridien Wien und kann dort täglich rund um die Uhr kostenfrei besichtigt werden. Zudem sind die Werke auch käuflich zu erwerben. Weitere Informationen über das „bildBalance Atelier Wien“ finden sich unter www.balance.at/tagesstruktur/kunst/bildbalance.