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Münchner Platzl Hotel: Restaurant „Pfistermühle“ – Frühlingserwachen in vier Gängen

21. März, 2012 News

München, März 2012. Das Restaurant „Pfistermühle“ im Münchner Platzl Hotel läutet den kulinarischen Frühling ein: Dazu hat Küchenchef Christoph John ein neues Vier-Gänge-Menü mit passender Weinempfehlung kreiert. Serviert werden zunächst gebeizte Backerl und geräuchertes Kabeljaufilet auf Roter Bete mit Meerrettichschaum, gefolgt von einem rote Berglinsen-Süppchen mit Minze und Blutwurstbuchteln. Nach dem Hauptgang – Lammmedaillons mit Salbei und Münchener Schwarzgeräuchertem gebraten auf Artischocken-Zucchinigemüse und Tomaten-Olivenkrapfen – dürfen sich die Gäste auf Panna Cotta mit Nougat an einem Salat exotischer Früchte freuen. Dazu empfiehlt John einen 2010 Iphöfer Kronsberg Silvaner Großes Gewächs oder einen 2007 Chateau la Tour de By.

Gemäß der „Küche der kurzen Wege“-Philosophie des Vier-Sterne-Superior-Hotels stammen alle Produkte aus bayerischen Regionen und direkt vom Erzeuger: das Wild von der Gebirgsjagd in Unterammergau, der Fisch aus oberbayerischen Seen und das Fleisch vom Gutshof Siegertsbrunn, der für ökologisch kontrollierte Aufzucht garantiert. Das Frühlingsmenü im Restaurant „Pfistermühle“ kostet 52 Euro.

Das Restaurant „Pfistermühle“ im Münchner Platzl Hotel hat von Montag bis Samstag von 11.30 bis 24.00 Uhr (Küche von 12.00 bis 23.00 Uhr) geöffnet. Tischreservierungen werden telefonisch unter 0 89-23 703-865 entgegengenommen, weitere Informationen unter www.pfistermuehle.de.

 

Platzl Hotel in München: Traditionelle „Schäffler“ tanzen am 24. Januar 2012 vor dem Wirtshaus Ayingers

13. Januar, 2012 News

München, Januar 2012. Nach sieben Jahren ist es wieder soweit: Die traditionellen „Schäfflertänzer“ geben sich in München ein Stelldichein – so auch am 24. Januar 2012 um 18.30 Uhr auf dem „Platzl“ direkt vor dem Wirtshaus Ayingers (Platzl 1a). Folker Müller, Direktor im Platzl Hotel: „Wir freuen uns sehr, dass die ‘Schäfflertänzer’ wiederholt unserer Einladung gefolgt sind und sich vor unserem Wirtshaus die Ehre geben. Auch dieses Jahr hoffen wir auf eine gewohnt rege Zuschauerbeteiligung.“ Der Schäfflertanz ist der einzige noch bestehende, historische und öffentliche Münchner Handwerksbrauch.

 Tradition seit dem Mittelalter: „Schäfflertänzer“ nur in jedem siebten Jahr

Seit dem späten Mittelalter, als München mehrfach von der Pest heimgesucht wurde, hat sich in München der Brauch des „Schäfflertanzes“ erhalten. Damals waren es die Schäffler, die sich als erste wieder auf die Straße trauten und tanzten, und so die Menschen aus ihren Häusern brachten und der Stadt wieder Leben gaben. Seitdem tanzen die Schäffler traditionell alle sieben Jahre auf öffentlichen Plätzen in München.

 

 

Platzl Hotel in München: Hochgenuss zu Silvester: Arrangement mit Konzert im Cuvilliés-Theater und Galamenü

4. November, 2011 News

München, November 2011. Hochgenuss für Gaumen und Ohren, Entspannung für Körper und Geist stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Silvester-Arrangements des Münchner Platzl Hotel. Zum Jahreswechsel lädt das traditionsreiche Vier-Sterne-Superior-Haus direkt in der Altstadt zunächst zu einem anspruchsvollen Sieben-Gänge-Gourmetmenü ein, das Küchenchef Christoph John in den Gewölben des Restaurants „Pfistermühle“ serviert. Am Abend des 1. Januar 2012 steht dann der Besuch des Cuvilliés-Theaters in der Münchner Residenz auf dem Programm, wo das Münchener Kammerorchester mit Klängen von Mendelssohn, Elgar und Tschaikowsky das neue Jahr begrüßt. Das Theater gilt als das bedeutendste Rokoko-Theater Deutschlands und beeindruckt mit seiner opulenten Ausstattung in Rot und Gold – die reservierten Plätze gehören der besten Kategorie an. Während des gesamten Aufenthalts steht den Gästen der Erholungsbereich „Maurischer Kiosk“ im prunkvoll-orientalischen Stil unbegrenzt offen.

Das „Silvester-Arrangement“ im Münchner Platzl Hotel beinhaltet drei Übernachtungen mit Frühstück (am Neujahrsmorgen bis 12.00 Uhr), das Silvester-Menü inklusive Aperitif, Kaffee und Champagner um Mitternacht, Karten für das Cuvilliés-Theater sowie weitere Leistungen. Die Preise beginnen bei 534 Euro pro Person im Doppelzimmer (351 Euro mit nur zwei Übernachtungen und ohne Theaterkarten), Reservierungen erfolgen auf Anfrage und nach Verfügbarkeit ausschließlich unter Telefon 0 89-23 703-0. Die komplette Menüfolge ist unter www.platzl.de einsehbar.

 

 

 

„Umweltpakt Bayern“: Minister Söder zeichnet Münchener Platz Hotel für ökologische Pionierarbeit aus

28. September, 2011 News

München, September 2011. Das Münchener Platzl Hotel wurde im Rahmen des „Umweltpakts Bayern“ als eines von 120 aus 1.100 oberbayerischen Mitgliedsunternehmen für sein ökologisches Wirtschaften ausgezeichnet. Vorgenommen wurde die Ehrung während eines Festakts vom bayerischen Umweltminister Dr. Markus Söder. Das Vier-Sterne-Superior-Haus gehört zu den Pionieren der vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit ins Leben gerufenen Initiative und gehört dieser als einer der ersten Unternehmen bereits seit 1996 an. Direktor Folker Müller ist stolz, zu den ausgewählten Unternehmen zu gehören: „Mit dieser Auszeichnung sehen wir unsere langjährigen Bemühungen um die Symbiose aus wirtschaftlichem Erfolg und nachhaltigem Umwelt- und Klimaschutz auf der Basis von Eigenverantwortung und Freiwilligkeit als honoriert. Zugleich fühlen wir uns angespornt, uns weiterhin für dieses Ziel zu engagieren.“ Für Minister Söder, der in seiner Rede die Innovationskraft und das Knowhow bayerischer Unternehmer lobte, sind die Umweltpaktteilnehmer „wichtige Vorbilder, die ihren Beitrag für ein nachhaltig umweltfreundliches Lebensland Bayern leisten.” Weitere Informationen über den „Umweltpakt Bayern“ unter www.umweltpakt.bayern.de.

Aktiver Umweltschutz im Platzl Hotel

Für seinen besonderen Einsatz im Umweltmanagement erhielt das Platzl Hotel bereits 1992 die Anerkennungsurkunde im Wettbewerb „Umweltbewusster Hotel- und Gaststättenbetrieb“ – 1994, 1998 und 2001 gewann es dann die Goldmedaille. Den Umweltpreis der Landeshauptstadt München durfte das Traditionshaus 1996 entgegennehmen. Seit 2003 kümmert sich der eigens eingesetzte Umweltbeauftragte um alle ökologischen Belange: So gehört beispielsweise eine Wasserentkalkungsanlage, durch die der Phosphatwert im Wasser drastisch gesenkt werden konnte, schon seit Jahren zum Standard und in sämtlichen Wasserarmaturen sind Durchlaufbegrenzer eingebaut, die den Verbrauch merklich verringern. Aber auch in allen anderen Bereichen wird auf umweltschonende Produkte und Methoden Wert gelegt: Beim Einkauf wird streng auf Mehrweggebinde und Rückgabemöglichkeiten geachtet; regionale, saisonale und biologische Produkte erhalten stets den Vorzug. Kosmetikprodukte auf den Gästezimmern sind weder in der Herstellung noch am Endprodukt an Tieren getestet und werden in Dosierspendern angeboten; alle Wasch- und Reinigungsmittel sind biologisch abbaubar sowie umweltverträglich. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Platzl-Umweltphilosophie ist es, die Mitarbeiter für Umweltbelange zu sensibilisieren. „Ein funktionierendes Umweltmanagement kann nur mit Mitarbeitern durchgesetzt werden, die motiviert und von der Sache überzeugt sind“, weiß Direktor Müller. „Regelmäßige Personaltrainings sowie die Aufklärung der Mitarbeiter über ihre ‘Umweltpflichten’ sind daher bei uns Standard.“

 

BU: Dr. Markus Söder (bayerischen Umweltminister ) überreicht Folker Müller (Direktor im Platzl Hotel München) die Auszeichung "Umweltpakt REGIONAL" für ökologische Pionierarbeit

Platzl Hotel München: „Arena One Executive Lounge“-Package: Fußballstadion-Atmosphäre und Traditionshotel-Flair

30. August, 2011 News

München, August 2011. Der Ball rollt wieder – auch in München. Für Fußballfans, die zugleich drei anspruchsvolle Tage in der Landeshauptstadt verbringen möchten, hat das Münchner Platzl Hotel das exklusive „Arena One Executive Lounge“-Package aufgelegt: Die Gäste erleben zum einen ein Heimspiel des deutschen Fußball-Rekordmeisters von Tribünenplätzen der „Arena One Executive Lounge“ in der Münchner Allianz Arena inklusive Catering in Form eines „Flying Buffets“ und persönliche Betreuung durch Hostessen, zum anderen zwei Übernachtungen im Vier-Sterne-Superior-Hotel mit bayerischem Frühstücksbuffet. Die freie Nutzung des Erholungsbereiches „Maurischer Kiosk“ mit Sauna, Dampfbad, Fitness-Studio und Solarium ist ebenfalls eingeschlossen. „Faszination, Qualität, Leidenschaft und Münchner Lokalkolorit – dafür stehen sowohl das traditionsreiche Platzl Hotel, die Allianz Arena als auch der Fußball des deutschen Rekord-Meisters“, so Folker Müller, Direktor im Platzl Hotel.

Das „Arena One Executive Lounge“-Package ist ab 575 Euro pro Person im Doppelzimmer und 712 Euro im Einzelzimmer für Heimspiele im Rahmen der Bundesliga, der Champions-League oder des DFB-Pokals buchbar. Reservierungen mit Termin erfolgen auf Anfrage und nach Verfügbarkeit telefonisch unter 0 89-23 703-722. Weitere Informationen im Internet unter www.platzl.de.


 

Platzl Hotel – PANORAMA: Bistecca Fiorentina in München, toskanische Steakspezialität im Restaurant Pfistermühle

14. Juni, 2011 News

Im Restaurant Pfistermühle in München kann man im sonnigen Juni ein Stück italienische Esskultur genießen. Für  Steak-Liebhaber wurden einige Informationen zum begehrten Steak vom Chianina Rind nach Florentiner Art zusammengestellt. Mehr unter www.platzl.de/blog/hotel-muenchen/2011/05/31/bistecca-fiorentina-in-muenchen-restaurant-pfistermuehle/

Platzl Hotel verlost einen Tisch für 10 Personen auf dem Oktoberfest

26. Mai, 2011 News

München, Mai 2011. Das Platzl Hotel in München verlost auf seiner Internetpräsenz www.platzl.de einen Tisch für zehn Personen im legendären Armbrustschützenzelt auf dem Münchner Oktoberfest. Termin ist der 18. September 2011 von 17.00 Uhr bis zur Schließung um 23.00 Uhr. Im Preis eingeschlossen sind darüber hinaus je zwei Maß Bier sowie ein halbes Hendl pro Person. Zur Teilnahme ist lediglich eine Frage auf der Website des Vier-Sterne-Superior-Hotels unter www.platzl.de zu beantworten. Das Gewinnspiel startet am 1. Juni bis einschließlich 22. Juni 2011.

max.Board – max.PR fragt nach: Hotelkettenanschluss oder Einzelkämpfer?

1. März, 2011 max.Board

Rund 39.000 Beherbergungstriebe gibt es in Deutschland, davon ca. 13.000 Hotels. Etwa vier Prozent sind in Ketten oder Kooperationen eingebunden, der Rest agiert als „Einzelkämpfer“ am Markt. Bundesweit sind zahlreiche neue Projekte geplant – hauptsächlich im Bereich der Kettenhotellerie. Was kann ein Markenanschluss bewirken? Wo liegen die Vorteile eines Einzelhotels? Und wird man als Mitglied einer Kooperation von mehr als 150 Hotels überhaupt wahrgenommen?

Diese und weitere Fragen stellten wir Folker Müller, seit 10 Jahren Direktor im Platzl Hotel, und Marcus Smola, Geschäftsführer von Best Western Hotels Deutschland.

Folker Müller, Direktor im Platzl Hotel München

Marcus Smola, Geschäftsführer von Best Western Hotels Deutschland

Herr Müller, warum sind Sie keiner Marke angeschlossen?

Folker Müller: Als ich 1998 das Platzl Hotel übernahm, waren wir es. Doch es stellte sich sehr schnell heraus, dass diese nicht die richtige Marke für das Haus war und wir entschlossen uns, unseren weiteren Weg zunächst als unabhängiges Hotel zu beschreiten. Bis heute sind wir bei dieser Entscheidung geblieben und glauben, den richtigen Schritt getan zu haben. Zwar gab es seitdem immer wieder Gespräche mit potenziellen Kooperationen oder Marken, doch gibt es unseres Erachtens kein passendes Label, das den Ansprüchen des Platzl Hotels gerecht wird.

Marcus Smola: Ich stimme Herrn Müller zu, dass er mit diesem Hotel – zumindest derzeit – nur schwer in das Konzept einer aktuellen Marke passt. Das Haus ist schon etwas Besonderes.

Sind denn die Best Western Hotels nichts „Besonderes“?
Smola: Doch natürlich. Bei der Entscheidung für oder gegen einen Markenanschluss gilt es zunächst, genau abzuwägen, ob die Marke die Zielgruppen des Hotels erreicht. Das traue ich uns – also Best Western – im Falle des Platzl auf jeden Fall zu, denn das Besondere an unserer Gruppe ist ja gerade, dass wir individuelle und unabhängige Hotels mit lokalem Flair unter einem Dach vereinen. Und für außergewöhnliche Häuser – wie unter anderem das Platzl Hotel -  gibt es die Top-Kategorie der Best Western Premier Hotels.

Müller: Ich würde das Wort ‚Besonderes’ gar nicht so hervorheben wollen. Unsere Gäste – insbesondere auch die ausländischen – erwarten bei uns ‚bayerische’ Gastlichkeit auf hohem Niveau mit einem Maß an Lokalkolorit: Das fängt beim uniformierten Doorman an und hört bei der Speisenauswahl und der Zimmerausstattung auf. Welche Marke würde da mitspielen? Ich glaube, wir dürfen von uns behaupten, dass wir diese Linie konsequent im ganzen Haus umsetzen und das einzige, wirklich bayerische Haus in München sind.

Um es aber noch mal auf den Punkt zu bringen: Sie sind generell nicht abgeneigt, sich einer Kooperation oder Marke anzuschließen, Herr Müller?

Müller: Das stimmt. Es ist nur schwer, diese zu finden. Nennen Sie mir eine, die uns bei der Umsetzung unserer Philosophie nicht einschränkt, die uns erlaubt, schnell und individuell auf Veränderungen des Markts zu reagieren und die uns nicht zwingt, an für uns unpassenden Aktionen oder Ähnlichem teil zu nehmen – unsere Tür steht grundsätzlich offen.

Die Marke hilft, berät und unterstützt in Sachen Marketing, PR, Buchungs-Tools und Webauftritt. Ist die Bewältigung dieser Aufgaben als Einzelhotel überhaupt wirtschaftlich und professionell umsetzbar?

Smola: Damit sprechen Sie einen wichtigen Punkt an. Es ist ja nicht so, dass eine Kette nur und ausschließlich die Uniformierung einer Reihe von Mitgliedern verfolgt. Vielmehr geht es auch darum, Qualitätsstandards zu setzen, Synergien zu nutzen und bestimmte Aufgaben der Kooperation zu übertragen, die diese viel effektiver und professioneller erfüllen kann, als es das Einzelhaus könnte. Und das Ganze spiegelt sich dann am Ende auch im Preis für den Gast wieder…

Müller: Hier sind Geschicklichkeit, motivierte Mitarbeiter und gute Kontakte zu externen Unternehmen gefragt. Bereiche, die wir hausintern nicht abdecken können, werden an leistungsstarke Dienstleister übertragen. Allerdings darf man sich auf diese nicht immer blind verlassen: Auch wir müssen stets mit der Zeit gehen, Trends frühzeitig erkennen und diese dann auch schnell umsetzen lassen. Sich ‚Dienstleistungen’ einzukaufen ist zwar zum Teil kostspieliger als regelmäßige Fees an eine Kooperation zu leisten, aber wir können so ganz konkret mitbestimmen, direkten Einfluss nehmen und wenn uns etwas nicht gefällt, sind wir nicht gezwungen, ein geplantes Projekt auch umsetzen zu müssen. Das ist ein großer Vorteil.

Es gibt unterschiedliche Formen der Kettenhotellerie: Von der schlichten Nutzung des Labels bis hin zur komplett vorgeschriebenen und geregelten Philosophie und Struktur innerhalb des Hauses. Wie viel Freiheit ist für ein Kettenhotel sinnvoll?

Smola: Letztlich muss sich jedes Haus bei der Entscheidung für oder gegen den Anschluss an eine Kette diese Frage selbst stellen und beantworten. Es gehört zur Philosophie unserer Organisation, dass jeder Hotelier – ob Direktor, Eigentümer oder Pächter – sich im Rahmen seiner Vorstellungen auch selbst entwickeln und vor allen Dingen seine Ideen und Konzepte schnell und möglichst uneingeschränkt umsetzen kann. Wer wirtschaftliches Risiko trägt, muss auch wirtschaftliche Entscheidungen fällen können. Best Western bietet seinen Hotels die Vorteile einer Gruppe – dennoch bleibt jeder ‚sein eigener Herr’. Das bedeutet operative Freiheit mit gleichzeitiger Einbindung in ein Netz von Experten, die dem Hotelier bei Fragen zur Seite stehen, auf aktuelle Veränderungen hinweisen und ihm das Know-how in allen Bereiche geben.

Welche Erwartungen haben denn die Hotels an Best Western?

Smola: Wir sehen immer mehr den Trend, den Hoteliers verstärkt auch beratend zur Seite stehen. Viel mehr, als das noch vor zehn Jahren der Fall war. Marke auf’s Dach und die Flyer mit dem Logo auslegen – damit ist es nicht mehr getan. Die Zeit ist schnelllebiger und komplizierter geworden, speziell in den technischen Bereichen der Reservierung, des Marketings und in betriebswirtschaftlichen Fragen oder Abläufen. Hier bieten wir unseren Hoteliers eine Reihe von Angeboten in Form von Schulungen, Seminaren und Trainings, aber auch ganz greifbare und direkte Hilfestellungen.

Herr Müller, sehnen Sie sich ganz persönlich nicht manchmal wieder zurück in den bequemen Schoß einer Markenkooperation – gerade in diesen doch etwas schwierigen Zeiten?

Müller: Nein und das ist ganz ehrlich gemeint. Ich schätze die Arbeiten der Ketten und es gibt mittlerweile solche, die einen wirklich tollen Job machen. Aber für mich wäre das nichts mehr. Es ist auch eine Mentalitätsfrage: Ich lebe gerne in München, stehe zu Traditionen und gepflegter Gastlichkeit, bin meine Freiheiten gewohnt und das alles finde ich im Platzl. Also, warum sollte ich wechseln (lacht)?

Ist es derzeit schwieriger neue Hotels für eine Kette zu gewinnen?

Smola: Nein, ganz im Gegenteil. Wir erhalten zurzeit sehr viele Anfragen. Aber das mag auch seine Gründe in der aktuellen Wirtschaftssituation haben: Viele wünschen sich bei sinkenden Gästezahlen und damit einhergehenden Gewinneinbrüchen einen starken Partner, der Sicherheit, Rat und Tat bietet. Aber nicht alle Bewerber passen zu uns. Trotzdem: Es ist für uns eine ‚gute’ Zeit, denn wir können aus einer Vielzahl an Bewerbern wählen… (lächelt).

Wagen Sie einen Blick in die Zukunft?

Smola: Am Ende wird der Markt entscheiden. Grundsätzlich bin ich von einer Koexistenz beider Lösungen überzeugt, jedoch wird sich der Marktanteil weiter deutlich zugunsten der Marken und Ketten entwickeln. ‚Gesichtslose’ Einzelbetriebe werden darunter leiden und verschwinden. Erfolgreiche Einzelhotels wie das Platzl wird es weiter geben, wenn sie es schaffen, konsequent eine Nische zu besetzen. Insbesondere bei Geschäftsreisenden, die primär Wert auf Funktionalität, Preis-Leistungsverhältnis und Ausstattung legen, punktet eher die Kettenhotellerie, die beispielsweise auch durch bundes- oder weltweit nutzbare Kundenbindungsprogramme Vorteile bietet. Bei der Entscheidung zur Buchung – die ja mehr und mehr im Internet gefällt wird – bietet das Image einer Kooperation eine überzeugende Orientierungshilfe. Anders verhält es sich bei Einzelhäusern, die einen so guten und weit über die Grenzen der Stadt populären Namen haben, dass der Businessgast sich vertrauensvoll für sie entscheidet. Meist sind dies Hotels der Ober- und Spitzenklasse.

Müller: Das ist richtig. Auf der anderen Seite sind da aber auch noch die Privatreisenden. Sie bevorzugen eher ein individuelles Haus, möchten keine austauschbaren Gästezimmer, legen Wert auf Akzente, die den Ort der Übernachtung unterstreichen und gleichzeitig ihren Ansprüchen entsprechen. Um das zu finden, wird auch gerne eine längere Recherche – ob im Internet, im Reisebüro oder im Bekanntenkreis – in Kauf genommen. Auch ich bin von einer Koexistenz überzeugt, die jedoch tendenziell polarisieren wird:  Wer das Außergewöhnliche sucht und dafür gerne auch etwas mehr ausgeben möchte, wird sich eher für ein Einzelhotel entscheiden. Wer die – durchaus anspruchsvolle – funktionelle Übernachtung mit schneller Entscheidungsfindung sucht, ist in der Kettenhotellerie nicht falsch aufgehoben.

Marcus Smola ist seit April 2008 Geschäftsführer von Best Western Hotels Deutschland. Bereits seit 1999 bei Best Western tätig, war er zunächst Leiter der Abteilungen Hotelservice und Trainingsinstitut, seit 2001 Stellvertretender Geschäftsführer Best Western Hotels Deutschland GmbH. Smola zeichnete in dieser Position unter anderem für die Expansion der Hotelgruppe in Deutschland verantwortlich. In seiner Zeit ist die Hotelkette hier zu Lande auf über 180 Hotels mit einem Gesamtumsatz von 500 Mio. Euro gewachsen. Smola will den Erfolgskurs der Hotelgruppe konsequent weiterführen und das Portfolio bis 2010 auf 200 Häuser ausbauen. Bevor Smola zu Best Western kam, war der Hotelfachmann viele Jahre für die Steigenberger Hotels AG, Frankfurt, in verschiedenen Managementpositionen tätig.

Folker Müller lenkt seit 1998 die Geschicke des Platzl Hotels als Direktor. Nach Abschluss der Wirtschaftsfachschule in Altena begann der gebürtige Sauerländer seine Laufbahn 1976 mit einer Ausbildung zum Hotelkaufmann im ehemaligen Hollstein Hotel in Lüdenscheid. Es folgten Stationen in den Bereichen Einkauf und Warenwirtschaft im Hotel Schwarzer Bock in Wiesbaden sowie im Restaurant- und Empfangsbereich in verschiedenen Betrieben. Danach wechselte Müller in den Verkauf bei Penta und Hilton. 1986 startete seine Karriere bei Ramada/Renaissance, wo er zunächst als Verkaufsdirektor das damalige Münchner Ramada eröffnete. Später arbeitete Müller im Los Angeles Renaissance als Director of Marketing. Wieder zurück in Deutschland zeichnete er als Regionaldirektor Marketing für die Ramada/Renaissance Hotels in Europa verantwortlich. Sein Wunsch war allerdings immer ein eigenes Hotel zu führen und so wurde er 1995 mit der Leitung des Ramada Hotel Stuttgart/Sindelfingen betraut, bevor er 1998 ins Platzl Hotel wechselte.

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