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Klaus HäckGemeinsam mit dem Geschäftsführer des Gesundheitsresort Freiburg, Rüdiger Wörnle, und Carsten Boss, leitender Therapeut und Spa Manager bei Pino, hat Professional Coach Klaus Häck das ganzheitliche Coaching-Konzept „Sichtzeit – Wandel im Leben“ entwickelt. Das viertägige Coaching richtet sich an Unternehmer und Führungskräfte und wurde im vergangenen Jahr vom Deutschen Wellness Verband als eine der Wellness Innovationen des Jahres 2013 bestätigt.

Herr Häck, Ihr ganzheitliches Management-Coaching klingt sehr aufwändig. Drei Trainer und Berater widmen sich vier Tage lang zwei Teilnehmern. Warum so exklusiv?

Klaus Häck: Wir haben 2008 begonnen, das ganzheitliche Coaching-Konzept „Sichtzeit“ zu entwickeln. Anfangs haben wir die „Sichtzeit“ für bis zu vier Teilnehmer angeboten. Im Sinne der nachhaltigen Wirkung haben wir uns entschieden, die Teilnehmerzahl auf zwei zu reduzieren. So können wir optimal auf unsere Klienten eingehen.

Und wie kann man sich das viertägige Coaching-Konzept vorstellen?

Klaus Häck: Mit Sichtzeit möchten wir Unternehmern und Führungskräften die Möglichkeit geben, ihre Lebens- und Arbeitsqualität nachhaltig zu verbessern und bewusst selbstbestimmt durch das Leben zu gehen. Sichtzeit unterstützt bei der Entdeckung persönlicher Ressourcen, die die Führungsaufgaben erleichtern und bei der Wiedererlangung des Bewusstseins für sich selbst. Denn so unterschiedlich unsere Teilnehmer auch sind, sie alle vereint, dass sie als Führungskräfte oder Unternehmer sehr gefordert sind. Sie haben erkannt, dass sie etwas verändern möchten, um wieder Herr ihres Lebens zu werden. Diese Menschen verfügen bereits über eine große Portion Selbstreflektion und möchten ihre Situation so ändern, dass sie eine höhere Lebensqualität erreichen. Hier setzen wir mit der Sichtzeit an.

Was fasziniert Sie an dem ganzheitlichen Coaching-Konzept?

Das Besondere, das uns Trainer jedes Mal aufs Neue fasziniert, ist die dreifache Anamnese, die wir am ersten Tag mit den Teilnehmern durchführen. Logo HommequadratIn jedem Teilbereich führen wir eine persönliche Analyse des Klienten durch, um daraufhin gemeinsam ein individuelles Programm für ihn zu entwickeln. Bei der Auswertung lernen Rüdiger Wörnle, Carsten Boss und ich unseren Klienten neu kennen, denn neben unserem jeweiligen Kerngebiet betrachten wir ihn bei der gemeinsamen Besprechung noch aus zwei weiteren Perspektiven. Hier fügen sich Mosaiksteinchen zu einem großen Ganzen zusammen. Durch die Dreifach-Anamnese hat für mich im Coaching das Ganzheitliche eine andere Bedeutung erhalten.

Wie kommt das ganzheitliche Coaching-Konzept bei Ihren Teilnehmern an?

All unsere bisherigen Teilnehmer haben bestätigt, dass sie nach den vier sehr intensiven Tagen entspannt waren und sich wieder auf sich selbst rückbesinnen konnten. Alleine die intensive Hinwendung zum Menschen, der wertschätzende Umgang und das gegenseitige Vertrauen bewirken viel. Alle Teilnehmer nehmen freiwillig eigene Hausaufgaben mit, und wir haken in einem Abstand von vier Wochen und sechs Monaten nach, was sich tatsächlich verändert hat. Veränderungen brauchen Zeit. Die viertägige „Sichtzeit“ ist ein intensiver Auftakt, um sich Themen und Verhaltensweisen bewusst zu machen. Was im Coaching angelegt wurde, wirkt erst nach einer gewissen Zeit nachhaltig. Der erste Schritt ist die geänderte Wahrnehmung und das Bewusstsein für ein Thema. Darauf folgt allmählich auch das Verhalten.