– das kann man im Days Inn Kassel Hessenland. Und tatsächlich würde es dort kaum verwundern, wenn der legendäre Kanzler unvermittelt in der Lobby erscheinen würde! Denn das zentral in der Documenta-Stadt, wenige Schritte vom Staatspark Karlsaue entfernt gelegene Haus hat etwas zu bieten, das es heute fast nirgendwo mehr zu finden gibt: den Charme der 1950er Jahre.   

 Zugegeben: Von außen wirkt das 1953 vom Stararchitekt Paul Bode gebaute Hotel durchaus eher sachlich. Die Architektur aus Stahl, Beton und Glas sowie hohe Fensterfronten spiegeln die typische Ästhetik dieser Epoche wider. Wer es jedoch betritt, wird Augen machen und sich wie in einem „Time Warp“ zurück in die Wirtschaftwunder-Zeit von Petticoats und Rock’n’Roll versetzt fühlen: Große Teile des im Management der GCH Hotel Group geführten Hauses haben die Jahrzehnte unbeschadet überstanden und befinden sich noch im liebevoll restaurierten Originalzustand.

„Viele unserer Gäste sind völlig erstaunt und fragen, ob denn das alles ‚echt’ sei“, so General Manager Patricia Stauch. „Und ich kann guten Gewissens antworten: Ja, ist es. Fast zumindest, denn ein paar wenige meiner Vorgänger sind nicht ganz so behutsam mit der Ästhetik dieser wunderbaren Epoche bei den Renovierungen umgegangen.“ Dies gilt jedoch nicht für die Lobby, wo die Gäste an einem opulent im Stil der 50er geschwungenen, mit Lamellen-Hölzern verzierten Tresen einchecken. Das Mobiliar hat die typisch dünnen Holzbeine, es finden sich Nierentische, Textilien im entsprechenden Design, Lampen, Uhren, Säulen, Fußboden und viele Details wie Röhrenradio oder – alles passt. Dominiert wird der helle Raum von einer Granit-Treppe – natürlich mit stilechtem Geländer –, die halbrund und frei schwebend quer durch die Empfangshalle hinauf auf die Empore führt. Dort befindet sich der Frühstücksbereich mit klassischer Balustrade und ebenfalls viel Adenauer-Flair: Hohe Glasfronten, geschwungene Linien und authentische Lehnsessel bestimmen das architektonische Bild.

Besonders stolz ist Patricia Stauch auf das „Retro-Zimmer“: „Es ist – leider – das einzige von 48, das sich noch im Originalzustand von 1953 befindet. Alle anderen sind zeitgemäß eingerichtet.“ Vom Fischgräten-Parkett über die Tapeten, die schwarzen Fließen im Bad, die Armaturen, das Waschbecken, der frei hängende Spülkasten, ein schlichter Badezimmerspiegel, ein Schminktisch mit Klappspiegeln, Sessel, Lampen – das „Retro-Zimmer“ ist ein Eldorado für Fans der 1950er Jahre. Ein kleines Zugeständnis an die moderne Technik ist ein Flachbildschirm-TV. Dafür ist das Telefon alt – nämlich das legendäre, schwarze mit Wählscheibe und großer Gabel.

„Nicht nur, aber gerade zu Documenta-Zeiten, wenn die Stadt voll von kunstbegeisterten Gästen ist, gilt das Days Inn Kassel Hessenland als Geheimtipp“, so Stauch weiter. „Wer die Abwechslung vom internationalen Einheits-Look in der Hotellerie sucht, keinen Luxus braucht und die 1950er liebt, ist bei uns richtig und kann seinen Aufenthalt in Kassel zu einem ganz außergewöhnlichen Erlebnis machen.“

Weitere Informationen über das Days Inn Kassel Hessenland sowie ein Video-Rundgang finden sich unter www.gchhotelgroup.com/de/portfolio/hotels/days-inn-hotel-kassel und www.daysinnkasselhessenland.com.