Look-O-Look

Andelst/Niederlande, November 2016. Der Süßwarenhersteller Look-O-Look International B.V. hat einen neuen Managing Director: Ab sofort zeichnet Mathilde Martens (42) für das Traditionsunternehmen mit Sitz im niederländischen Andelst verantwortlich. Sie beerbt damit Adrie Gerritsen (64), der Look-O-Look nach mehr als 30 Jahren verlässt und sich in den Ruhestand verabschiedet. Martens kommt vom Elektronikkonzern Philips, wo sie zuletzt als Senior Director für den Bereich LED-Lampen tätig war. In ihrer neuen Position bei Look-O-Look möchte Martens den Kurs ihres Vorgängers grundsätzlich fortsetzen, die Marke jedoch durch intensive Marketingarbeit in Europa noch populärer machen, das Produkt-Portfolio weiter wachsen lassen sowie interne Betriebsabläufe optimieren. Martens bringt langjährige Erfahrungen in den Bereichen Marketing, Verkauf, Akquisition und Business Development mit.

Mathilde Martens startete ihre Karriere 1999 bei Unilever, wo sie für die Außenwerbung (OOH) zuständig war. Zuvor studierte sie Business Management an der Universität Nijenrode in Breukelen (NL). Zuletzt trug sie bei Unilever den Titel des Senior Brand Managers für die Marke Becel pro-active in Großbritannien. 2005 wechselte sie dann zu Philips in die Niederlande als Global Marketing Director für UV-Lampen und wurde 2012 Senior Director für den Bereich LED-Lampen.

Der Kapitän verlässt nach 30 Jahren das Schiff

Er gilt als Institution – nicht nur bei Look-O-Look: General Manager Adrie Gerritsen. Nach einer gefühlten Ewigkeit von mehr als 30 Jahren, seit 1990 General Manager, verlässt nun der „Kapitän sein Schiff“. Während seiner Wirkungszeit bei Look-O-Look führte er die lokale Marke zu einem international erfolgreichen Label. Beschränkte sich das Produkt-Portfolio einst ausschließlich auf die bei Look-O-Look traditionellen Hängebeutel mit Kopfkarte, so vertreibt die Marke heute mit großem Erfolg eine ganze Palette von Süßwaren – insbesondere das Konzept der „Candy Take Away“-Familie findet ein begeistertes Käuferpublikum und sichert dem Unternehmen die Zukunft. Auch war er es, der die Produktionskooperation mit Einrichtungen initiierte, in denen sozial benachteiligte Menschen, mit körperlicher oder geistiger Behinderung, einen sicheren Arbeitsplatz gefunden haben.