Look-O-Look

Andelst/Niederlande, November 2016. Der Süßwarenhersteller Look-O-Look International B.V. mit Sitz im niederländischen Andelst weitet seine Zusammenarbeit mit Sozialen Werkstätten aus. Arbeitet das Unternehmen bereits seit Jahren mit einigen solcher Unternehmen ganz Holland zusammen – sie bieten Menschen, die sozial benachteiligt sind, körperliche oder geistige Behinderungen haben, einen sicheren Arbeitsplatz –, so wurde nun ein weiterer Kooperationsvertrag geschlossen. Eigens zur Unterzeichnung war Jetta Klijnsma, Staatsekretärin im niederländischen Ministerium für Arbeit und Soziales, in die Unternehmenszentrale gekommen und lobte in ihrer Rede ausdrücklich das „vorbildliche Engagement von Look-O-Look“ in Sachen Arbeitspolitik.

Eine Win-Win-Win-Situation – für alle Beteiligten

Adrie Gerritsen, noch General Manager von Look-O-Look und einstiger Initiator der Kooperationen, freut sich, kurz vor seiner Pensionierung die Zahl der so beschäftigen Mitarbeiter noch einmal kräftig steigen lassen zu können: „In den nächsten Monaten überschreiten wir wohl die Marke von 1.000, was nicht zuletzt unserem kontinuierlich gestiegenen Absatz von Produkten aus unserer ’Candy Take Away’-Familie geschuldet ist. Candy Pizza, Sushi, Cake und Co. – weitere sind in Planung – können in dieser hohen Qualität maschinell schlicht nicht produziert werden.“ Rund 150 Mitarbeiter aus Sozialen Werkstätten arbeiten aktuell in den Bereichen Produktion und Verpackung direkt im Werk von Look-O-Look, die Mehrheit wird in ihren eigenen Werkstätten, wohin die Grundware geliefert und später in Form fertiger Produkte wieder abgeholt wird. Gerne bezeichnet Gerritsen das Verfahren nicht ohne Stolz als Win-Win-Win-Situation: für die Beschäftigen, das Unternehmen und auch den niederländischen Staat.