Romantik Hotel Schloss Rheinfels

v.l.: Gerd Ripp, Küchenchef Frank Aussem, Petra Ripp, David Schwarz und Andreas Ludwig

v.l.: Gerd Ripp, Küchenchef Frank Aussem, Petra Ripp, David Schwarz und Andreas Ludwig

St. Goar, November 2016. Sie ist seit 25 Jahren feste Tradition im Romantik Hotel Schloss Rheinfels: die „St. Goarer Tafelrunde“. Nun fand – zumindest in dieser Form – die letzte Tafelrunde auf Rheinfels statt. Fast immer waren große Persönlichkeiten und Prominente passend zum jeweils ausgelobten Thema des Abends zu Gast – diesmal stand der Initiator höchst selbst als Ehrengast ganz im Mittelpunkt: Eigentümer, Direktor, Schlossherr auf Rheinfels und „Grandseigneur der Hotellerie“ Gerd Ripp. Mehr als 160 Gäste, und damit so viele wie nie zuvor, wollten sich die Jubiläumsveranstaltung nicht entgehen lassen und erlebten einen Abend, bei dem sich alles rund um Köln drehte. Ripp ist gebürtiger Kerpener, fühlt sich aber als echter „Kölscher Jung“ und eng mit seiner „im Herzen verankerten Seelen-Heimatstadt“ verbunden. Erstmals lag die komplette Planung und Organisation der Tafelrunde in den Händen von Andreas E. Ludwig, seit 2013 Direktor und stellvertretender Geschäftsführer. Hatte sich Ripp (59) bereits während der letzten Jahre mehr und mehr aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, so markiert die letzte Tafelrunde doch einen weiteren bedeutenden Schritt in diesem Plan: „Ich werde das Zepter an Herrn Ludwig als neuen Gastgeber auf Rheinfels übergeben“, so Ripp. „Stück für Stück, nicht überstürzt und wohldurchdacht. Dass er das Zeug dazu hat, hat er bereits – und nicht zuletzt mit dem heutigen Abend – bravourös unter Beweis gestellt.“

Köln zu Gast auf Rheinfels

Tenor Norbert Conrads

Gerd Ripp mit Tenor Norbert Conrads (rechts)

Wissend um die großen Fußstapfen, in die er treten wird, präsentierte Ludwig dem Schlossherren und den Gästen einen perfekten Abend: Professionell, sympathisch und mit Witz führte er durch das Programm, es wurden „kölsche“ Lieder gesungen und eine Kölner Karnevalsgröße sorgte mit rheinischer Sprachgewandtheit – mal urkomisch, mal nachdenklich – für Unterhaltung. Dass die Kölner Küche auch „Gourmet kann“, bewies Küchenchef Frank Aussem mit Spezialitäten aus den Metropole am Rhein in sechs Gängen. Am Ende durfte sich ein sichtlich gerührter Gerd Ripp über eine fast lebensgroße „Hennes“-Plasik – dem Maskottchen seines FC Köln – mit Spielersignaturen freuen.

Gerd Ripp startete 1982 auf Rheinfels zunächst als Geschäftsführer. 2003 übernahm er das damalige Drei-Sterne-Hotel aus seiner Position als angestellter Direktor dann gemeinsam mit seiner Frau Petra als neuer Besitzer, führte es innerhalb weniger Monate zum vierten Stern sowie dem Titel „Superior“. Gleichzeitig entwickelte er ein neues Konzept für das in Teilen historische Anwesen und etablierte es als eine ‚der’ deutschen Tagungsadressen, was unzählige Auszeichnungen, Titel und Awards belegen.