Andreas E. Ludwig – seit 30 Jahren mit Leidenschaft in der Hotellerie  

Es gibt Menschen, für die bedeutet der Beruf tatsächlich noch Berufung. Andreas E. Ludwig ist ein ebensolcher und der leidenschaftliche Hotelier feiert in diesem Jahr sein 30. Branchenjubiläum. Und nicht nur das: Der Zufall wollte es so, dass zugleich sein 20. Jubiläum als Unternehmensberater und Trainer für die Hotelbranche sowie das 10. Jubiläum seiner Marketing- und Kommunikationsagentur TradiVision® anstehen. Über Langeweile kann sich der 47-Jährige also nicht beklagen. Den größten Teil seiner Energie investiert der gelernte Koch und Hotelfachmann jedoch in das Romantik Hotel Schloss Rheinfels in St. Goar, wo er seit 2013 als Direktor und stellvertretender Geschäftsführer tätig ist. „Für mich liegt ein besonderer Reiz darin, breit aufgestellt zu sein, mein Wissen und meine Erfahrungen nicht konzentriert einzubringen, sondern in verschiedenen Bereichen der Hotellerie aktiv zu sein, um so Synergien zu nutzen und fruchtbar-neue Akzente zu setzen“, so Ludwig. Dass dies funktioniert, beweist sein Erfolg, denn „es läuft in allen meinen Betätigungsfeldern ausgezeichnet“, wie er nicht ohne Stolz betont.

Andreas Ludwig

Andreas Ludwig

Stationen einer 30-jährigen Branchen-Karriere

Viel hat der gebürtige Rosenheimer seit seinen Ausbildungen vor 30 Jahren zum Hotelfachmann (Parkhotel Bad Soden) sowie zum Koch (Best Western Hotel „Zur Post“ in Altötting) inzwischen erlebt und bewegt. Letztere schloss Ludwig in nur zwei Jahren und mit Auszeichnung ab. Es folgten Stationen im Steigenberger Hotel Maximilian Bad Griesbach, im Astron Hotel München als Manager Sales&Marketing und Regionalleiter Sales Süddeutschland. Zudem entwickelte er dort das Programm „Park, Sleep & Fly“. Als Direktionsassistent und Assistenz der Geschäftsleitung war er im Eibseehotel in Grainau verantwortlich, anschließend ging es ins Kölner Hotel Chelsea, Cafe Central als Betriebsleiter. 1996 ließ Ludwig sich am IFH®-Institut für Hotelmanagement Frankfurt zum Trainer und Coach ausbilden, das maßgeblich mit aufbaute und für zehn Jahre – zuletzt als Director Operations Marketing Support, Assistent der Geschäftsleitung mit Prokura, Marketingstratege und vor allem Fachtrainer für Verkaufs- und Kommunikationsthemen – tätig war. 2006 machte sich Ludwig dann mit seiner Marketing- und Kommunikationsagentur TradiVision® selbständig. Hauptschwerpunkt der Agentur ist es – neben dem Verkauf, Marketing und der Personalführung –, die Kommunikationsfähigkeiten aller Mitarbeiter eines Unternehmens zu optimieren und dabei komplexe Marketingstrategien zu integrieren. So setzt er – vornehmlich in der Privathotellerie – mit viel Geschick theoretische Seminarinhalte als Berater, Coach sowie Trainer in die Praxis um. Als Trainer, Referent und Unternehmensentwickler ist er in der ganzen Republik unterwegs, gerne greift er dabei auch als Autor auf die Erkenntnisse seiner eigenen Fachpublikationen zurück. Zu seinem Kundenkreis gehören renommierte Hotelketten wie Steigenberger, Maritim, Romantik, Ringhotels, Best Western, Ramada, Renaissance oder Hilton, aber auch privat geführte Häuser wie das Seehotel Niedernberg, das Kloster Hornbach oder das Hotel Linslerhof in Überherrn.

Stillstand ist Rückschritt

Mit Blick auf den bisherigen Werdegang von Andreas E. Ludwig lässt sich die Prognose aufstellen, dass er auch künftig mit neuen Betätigungsfeldern überraschen wird. „Stillstand ist Rückschritt“ – so lautet seine überzeugte Devise. „Wohin die Reise gehen wird, ist schwer zu sagen, an neuen Ideen mangelt es jedoch nicht – ich habe noch einiges in der Pipeline.“ Aber Ludwig ist auch realistisch genug, sich nicht zu verzetteln. „Meine Aufgaben als Direktor und stellvertretender Geschäftsführer im Romantik Hotel Schloss Rheinfels sind herausfordernd und nicht zu unterschätzen. Sie machen mir große Freude, ich fühle mich hier ausgesprochen wohl und ich kann mich verwirklichen. Zudem ist die Zusammenarbeit mit Eigentümer und Hoteliers-‚Urgestein’ Gerd Ripp hervorragend und die Möglichkeit, von ihm mit seinem unerschöpflichen Erfahrungsschatz zu lernen, fast unbezahlbar.“